Das Tal Tuhinjska Dolina befindet sich am Fuße der Hochebene Menina und dehnt sich auf die Täler Nevljice und Motnišnice aus. Die meißten Siedlungen entstanden entlang der Hauptstraße, doch auch liebliche Ortschaften liegen in den kleineren, noch unvresehrten seitlichen Tälern, zwischen Bergen und Hügeln verborgen. Die Hauptschraße, die durch das Tal führt, stellte schon im 12. Jahrhundert eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen den Regionen Oberkrains und der Steiermark dar. Als Handels und Frachtverbindung verlor sie jedoch im 17. Jahrhundert ihre Bedeutung, als der Handels- und Postweg nach Èrni Graben verlegt wurde. Das war ein schwerer Schlag für die Wirtschaft dieser Region.
Ein warmes lächeln und der Frohsinn der Einwohner, die schönheit der Landschaft, deren Wasserreichtum und der bäuerliche Schöpfergeist locken jedoch von neuem Touristen ins Tal.
Ensemble der Gebrüder Poljanšek – Biseri Tuhinjske doline acapela
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LOKE
Der
Blick des Besuchers bleibt an der renovierten
Barokkirche des Hl. Thomas (sv. Tomaž) aus sem 18.
Jahrhundert hängen. Der Haupaltar wurde aus der
Franziskanerkirche in Kamnik hergebracht und ist das
Werk der damaligen franziskanerischen
Bildschnitzerkunst. |
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VASENO
Thermales
Quellwasser ist im Bereich des Tales schon seit 50
Jahren bekannt. Die Einwohner sind schon damals oft
zu den natürlichen Quellen von Kovaè gegangen, haben
ihre Füße und Hände im dem aus der Tiefe quellendem
Wasser aufgefrischt und es zum Trinken mit nach
Hause genommen. 1953 begann man auf dem Gebiet von
Vaseno und Snovik mit den Wasser- und Bodenanalysen
und die erste Vorhaben einer eventuellen Ausnutzung
der Quellen wurden diskutiert. Die Analysen zeigten,
dass hier ein Wasse quillt, das heißer ist als 30
Grad Celsius und einige heilende Wirkungen aufweist. |
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TERME
SNOVIK –
eine Welt thermaler
Genüsse
Die Thermale
Badeanlage in unbezahlbarer natürlicher Umgebung bietet dem Besucher die
Möglichkeit sich 365 Tage pro Jahr zu erhohlen. Freischwimmerbecken,
Whirlpool und Kinderbecken, erwärmen und verwöhnen Sie mit schnellen
Wasserströmungen, Unterwassermassagen, Sitzmassagen und Wasserfällen. Das
vielseitige Programmangebot sorgt täglich für Ihr Wohlbefinden, ihre
Gesundheit und Unterhaltung.
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ŠMARTNO
V TUHINJU
In
der Nähe des Dorfes Šmartno soll früher einmal auf
dem Berg Livnak eine Burg der Grafen von Celje
gestanden haben, in dem sich ein Schatz befand um
den sich noch heute viele Legenden weben. Die Burg
Livanik wurde vor 700 Jahren zerstört. |
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SV.
MIKLAVŽ-GREBEN NAD GRADIŠÈEM
Die
Kirche des hl. Nikolaus ( Sv. Miklavž) steht auf einem mit Wald bewachsenen
Hügel. Sie wurde 1526 zum ersten mal in den Dokumenten erwähnt. Der baroke
hölzerne Altar, mit Bildern von V.J. Metzinger und die mit Fresken von J.
Potoèik versehene Decke aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, zeugen
von meisterarbeit. Die Kirche wurde mit einer Wehrmauer umgeben, um sich
gegen die Türken zu wehren. Einer der vier Werhrtürme ist noch bis heute gut
erhalten. |
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ZGORNJI
TUHINJ
Das
Dorf Zgornji Tuhinj gehört zu jenen Siedlungen, die
in der Zeit der älteren Kolonisation, vom 10. bis
ins 12. Jahrhundert entstanden sind. Schon zur
Erstehungszeit, galt die Siedlung als der größte Ort
im Tal Tuhinjska dolina. Davon zeugt die
ungewöhnlich große und alte Kirche (Marija
Himmelfahrt) des Ortes , die von den Grafen aus
Celje im 13. Jahrhundert errichtet worden sein soll.
Von ihrem hohem Alter zeugt auch die bis heute
erhaltene hölzerne Heiligenfigur Marias aus dem 15.
Jahrhundert. Die Figur ist heute in der
Nationalgalerie in Ljubljana ausgestellt. In der
Kirche befindet sich auch ein geheimnisvolles Wappen
aus der Zeit der Renaissance mit der Jahreszahl
1534. Es handelt sich dabei um ein Schild auf dem
ein zweiköpfiger Adler abgebildet ist. Interessant
ist auch der Aufbau des alten Pfarrhauses, welches,
wie man sagt, einst der Jagdsitz der Grafen von
Celje gewesen sei. Der Steile und sehr enge Zugang,
die Größe des Gebäudes und seine superiore Lage
zeugen von seiner einstmaligen Wichtigkeit.
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ÈEŠNJICE
Bei
diesem Dorf ist interessant, dass man hier im Keller
eines Bauernhauses in einem Topf einen Schatz
gefunden hat. Der Topf und die Münzen, sind heute im
Museum auf der Burg Zaprice ausgestellt. In der
reichen Anzahl von Gold und Silberstücken, befinden
sich insgesammt 14 verschiedene Währungen der
damaligen europäischen Staatsgebilde, was wiederum
besagt, dass durch das Tal Tuhinjska dolina einst
Waren aus ganz Europa transportiert wurden.
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ŠPITALIÈ
Dieser Ort, der in der Enge zwischen zwei Tälern
liegt, bekam seinen Namen von einer Herberge, die
1228 hier errichtet wurde um Händler und Reisende
aufzunehmen. Die Gaststätte wurde von Mönchen aus
der Umgebung beliefert und blieb in Betrieb bis in
die Zeit des Protestantismus. Die Burg (sie wurde
1944 zerstört) und die Kirche des hl. Anton wurden
Mitte des 13. Jahrhundets erbaut.
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MOTNIK
Die
Siedlung in Motnik wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts zum ersten
male in den Dokumenten erwähnt. Die ersten uns bekannten Herren in Motnik waren
angesehene Burgherren, die einen großen Beitrag zur Formierung des Marktes und
zum Erwerb der Marktrechte beigetragen haben. Im 14. und 15. Jahrhundert, war in
diesem Ort das Handwerk sehr entwickelt.

In der Mitte des Ortes, im
Park unter den Linden, befindet sich ein Schandpfahl( Pranger) mit der
Jahreszahl 1793. Dem Fund nach läßt sich schließen, das die Herren von Motnik
auch die Justiz in den eigen Händen hatten. Auf dem Berg über dem Ort, sind noch
heute die Ruinen der damaligen Burg zu sehen.
Sehr
interessant ist auch der Fund eines Zwergnashorns – Meninatherium telleri.
Die überreste des Tieres sind in einem Braunkohlebergwert in Motnik gefunden
worden.
Die
Heuharfe in Motnik – (Topler) – ist eine der schönsten erhaltenen Heuharfen
der Region Gorenjska aus dem 19. Jahrhundert |
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BELA NAD MOTNIKOM
Die Kirche des hl.
Nikolaus (Sv. Miklavž) ist eine typisch gotische
Fillialkirche mit gewölbtem Presbyterium mit
figuralen Schlußsteinen an Bögen und Konsolen (hergestellt
von der Baumeisterei in Kamnik im 15. Jhd).
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MENINA PLANINA
Die
Hochebene Menina mit ihrem höchstem Gipfel den
Vivodni (1508 m hoch) ist mit dichtem Wald überzogen.
Nur hin und wieder findet man Weideflechen, von
denen sich dem Besucher ein fantastischer Ausblick
über die karst Hochebene bietet. Noch heute
verspührt man den einstigen Fleur der Senneralmen.
Hölzerne Hütten und Stallungen und viele Kuhherden
begrüßen den Wanderer schon von weitem. Wir
empfehlen Ihnen zwei natrursehenswürdigkeiten zu
besuchen.- den See Biba und die Eishöhle Jespa. Der
See liegt in einer Bodenvertiefung der Hochebene, an
der ein markierter Weg und eine Straße vorgeiführen,
so das Sie ihn nicht verfehlen können. Die Eishöhle
Jespa ist eine halbe Gehstunde vom der Berghütte auf
dem Berg Smrekovec entfehrnt. Der Wegt führt zu
einem größeren Einsturz, wo oft noch Schnee lilegt.
Von dort aus gehts weiter in die Höhle in der sich
ewiges Eis befindet. |
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